Die Handballerinnen der HG Königshofen/Sachsenflur mussten sich am Sonntag der HSG Stuttgarter Kickers/Metzingen mit 22:28 geschlagen geben. Das Endergebnis fällt dabei deutlicher aus, als es der Spielverlauf über weite Strecken vermuten ließ. Die HG zeigte eine engagierte Leistung, hielt lange mit und bewies bis in die Schlussphase großen Kampfgeist.
Die Gastgeberinnen erwischten einen hervorragenden Start in die Partie. Mit konzentrierten Angriffen und einer engagierten Abwehr setzte sich die HG früh auf 6:2 ab. Die Gäste fanden jedoch zunehmend besser ins Spiel und kämpften sich Tor um Tor zurück. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit wechselte das Momentum mehrfach, ehe sich die HSG bis zur Pause eine knappe 13:12-Führung erspielte.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung zunächst offen. Die HG ließ sich nicht abschütteln und hielt den Anschluss. Besonders in der Phase Mitte der zweiten Halbzeit zeigten die Taubertälerinnen Moral: Nach einem zwischenzeitlichen Rückstand kämpften sie sich erneut heran und stellten beim 18:18 den Gleichstand her. Damit war die Partie weiterhin völlig offen und die Hoffnung auf Punkte lebte.
In der Schlussviertelstunde machte sich schließlich die konsequentere Chancenverwertung der Gäste bemerkbar. Während die HSG ihre Möglichkeiten nutzte, fehlte der HG in einigen entscheidenden Situationen das nötige Quäntchen Glück. So konnten sich die HSG nach und nach absetzen und den Vorsprung bis zum Schlusspfiff auf sechs Tore ausbauen.
Trotz der 22:28-Niederlage kann die HG auf ihre Leistung aufbauen. Die Mannschaft hielt über lange Strecken gut dagegen, ließ sich auch von Rückschlägen nicht entmutigen und kämpfte geschlossen bis zum Ende. Das Resultat spiegelt daher nicht vollständig wider, wie eng und umkämpft die Begegnung über weite Phasen war.
Nun gilt es, die positiven Ansätze aus der Partie mitzunehmen, an der Chancenverwertung zu arbeiten und im nächsten Spiel erneut mit diesem Einsatzwillen aufzutreten.
Es spielten: Franziska Wiesinger, Sandra Petrovska (2), Nia Sans, Anna-Lena Roth (1), Lea Schmeiser, Lena Ruppert, Helena Weihbrecht, Kiara Quenzer, Jule Graser, Kira Schneider, Nika Engert, Anna Winkler (5), Franziska Lang (9), Sophia Bärlein (5)
