Der Start in die neue Spielzeit der Männer-Bezirksoberliga verlief für die HG Königshofen/Sachsenflur alles andere als nach Maß: Beim TSB Horkheim 2 kassierten die Taubertäler eine klare 33:20 (16:4) Niederlage. Damit erwischt die HG am Sonntagabend einen denkbar schweren Auftakt in die Saison.
Von Beginn an waren die enormen Probleme mit dem ungewohnten Haftmittel zu erkennen. Die Folge daraus waren viele Unkonzentriertheiten und Ballverluste. Das nutzten die Gastgeber eiskalt aus. Hinzu kam noch Pech im Abschluss mit einigen Pfosten- und Lattenkrachern. Über einen schnellen 5:1-Lauf setzte sich Horkheim früh ab und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Der Angriff der Taubertäler fand kaum Lücken gegen die physisch und körperlich präsente Defensive der Hausherren, sodass es mit einem deutlichen 16:4-Rückstand in die Kabine ging.
In der zweiten Halbzeit zeigte die HG jedoch ein völlig anderes Gesicht. Die Mannschaft bewies Moral, ging trotz des deutlichen Rückstands voll in die Zweikämpfe und zeigte eine erhebliche Leistungssteigerung. Der unbedingte Wille, sich nicht kampflos zu ergeben, war jedem Spieler anzumerken. In einem zunehmend intensiven und körperbetonten Spiel hielt die HG trotz des aussichtslosen Rückstands voll dagegen und gestaltete den zweiten Durchgang mit 17:16 ebenbürtig.
Dass es am Ende nicht mehr für eine Wende reichte, lag vor allem an der Hypothek aus der ersten Hälfte. Der enorme Vorsprung der Horkheimer war somit schwer einzuholen. Zu allem Überfluss kochten die Emotionen auf dem Feld hoch, sodass die HG mit 2 Disqualifikationen und einigen Zeitstrafen die Partie dezimiert zu Ende bringen musste.
Auch wenn die Punkte verdient in Horkheim bleiben, kann die HG auf der gezeigten Kampfkraft und der deutlichen Steigerung in der 2. Halbzeit aufbauen.
HG Königshofen/Sachsenflur: Nick Mayer (5), Lennard Burger (4), Andre Deis (3/2), Lennard Scheible (3), Felix Fleck (2), Finn Kalwach (1), Luca Marco Bleckmann (1), Marvin Butz (1), Jonas Berthold, Ilja Novikov, Mike Biesinger, Clemens Schöppner, Konstantin Kaiser, Danko Radalj. Offizielle: Heiko Maag, Simon Rüttling.
